Underrated Portuguese food - die Top 10

Underrated Portuguese food - die Top 10 | La Meiras

Wir lieben die portugiesische Küche, die aus wesentlich mehr besteht als gegrilltem Fisch und Pateis de Nata. ;) Aus diesem Grund wollten wir euch unsere underrated portuguese Lebensmittel vorstellen. Egal, ob es euch zukünftig im Urlaub wieder nach Portugal verschlägt oder ihr mal in einem portugiesischen Supermarkt eurer Wahl einkaufen möchtet - diesen 10 Dingen solltet ihr unbedingt eine Chance geben.

 

Requeijão

Die portugiesische Variante des Ricottas - nur deutlich intensiver im Geschmack. Es gibt Requeijão aus Kuh-, Ziegen-, Schafsmilch oder einem Mix aus allen. Wir essen den Käse am liebsten auf dem portugiesischen Maisbrot Broa getoppt mit etwas Kürbismarmelade. Unglaublich lecker! Ihr findet den Käse in der Frischtheke, hier in Deutschland muss dieser manchmal speziell bestellt werden, aufgrund seiner kurzen MHD, aber in Portugal findet ihr diesen Käse wirklich in jedem noch so kleinen Supermarkt. :)

© quintadalagoa 

Broa

Wie schon kurz im Punkt zuvor erwähnt, haben wir auch ein Lieblingsbrot - nämlich die Broa. Ein herrlich süßes Maisbrot mit einem festen Teig und einer super knusprigen Kruste. Ihr könnt meist zwischen einer “Broa mista” (gemischte Broa) und einer “broa amarela” (gelbe Broa) wählen. Die gelbe Variante hat einen deutlich höhren Maismehlanteil. Unser favorite ist die Kombi mit Requeijao und Marmelade oder ganz klassisch mit Butter und Salz. YUM!

 

Portugiesische Tapas aka Petiscos 

Wir die spanischen Nachbarn haben auch die portugiesischen “Tapas”, dort heißen sie allerdings Petiscos. Wenn ein Restaurant demzufolge mit dem Wort “Tapas” wirbt, ist es eher ein nicht so gutes Zeichen bzw. ein Indikator dafür, dass sich dort nicht ganz so viele Einheimischen hin verirren. Unsere liebsten Petiscos sind Bolos de Bacalhau (kleine Kroketten aus Kartoffeln und Stockfisch), Rissois (wie empanadas aussehende Brandteig Taschen mit verschiedenen Füllungen - Fisch, Garnelen, Thunfisch, Hackfleisch), coxinhas de frango (eiegntlich brasilianisch, findet man aber auch in Portugal ÜBERALL) uuund salada de polvo (Oktopus-Salat mit Zwiebeln, sehr viel Petersilie und Olivenöl - etwas speziell, aber wirklich richtig, richtig lecker.)

 

Sumol & Compal

Sumol ist ein Getränk und Compal ein Getränkehersteller, aber eins nach dem anderen. Sumol könnte man am ehesten mit Fanta vergleichen - die klassischen Geschmacksrichtungen sind Orangen und Ananas. Wir lieben hier wesentlich mehr Ananas als Orange, dennoch sind beide Sorten sehr süß! Für alle Dr. Pepper oder Energy Drink Fans, ist Sumol wahrscheinlich genau das Richtige! Für alle, die nicht ganz so süße Getränke und/oder Säfte bevorzugen bietet Compal eine riiiiesige Auswahl an Säften. Orangensaft ist natürlich auch eine große Nummer, aber genau auch Tomaten-, Mango- oder Maracujasäfte. Wir lieben vor allem von Compal den Birnensaft (pêra) und den Pfirsichsaft (pêssego). YUM!

 © compal

Pastelaria aka Gebäck & Süßes

Wie schon in der Einleitung erwähnt, hat Portugal im Hinblick auf Gebäck und Süßkram noch so viel mehr zu bieten als Pasteis de Nata. Versteht uns nicht falsch, wir lieeeben pasteis de nata. Aber andere sweets lieben wir mindestens genauso gerne. ;) Pão de deus zum Beispiel. Ein weicher, leicht süßlicher Briocheteig mit einem Kokos-Eiercreme Topping. SO good! Die besten findet ihr in Lissabon in der “A pastalaria portuguesa”. Verboten gut! Weitere sehr, sehr leckere goodies sind: bolo de arroz, rins, pasteis de feijao, broa de canela. Fragt am besten nach diesen Gebäckarten und lasst euch eine gemischte Box zusammenstellen. 

Bacalhau

Von den Einheimischen hoch geliebt, von den Touristen meist skeptisch begutachtet. Ein getrockneter, eingesalzener Stockfisch. Der Fisch muss richtig zubereitet sein, sodass der Fisch nicht suuuuuper salzig schmeckt und manche Bacalhau Gerichte sind einfach leichter zu mögen als andere. ;) Wir geben euch nun Tipps, um in das Bacalhau game laangsam einzusteigen. Bacalhau ao murro ist unserer Meinung nach ein super Einstieg, um sich an den Fisch heranzutasten. Beim Bacalhau ao murro wird der Stockfisch ganz simpel im Backofen mit Olivenöl gegarrt und mit den weltbesten Kartoffeln serviert. Bacalhau grelhado, Bacalhau à brás und à lagareiro können wir euch für den nächsten Restaurantbesuch auch nur wärmstens ans Herz legen.

 © stramuntana.soto.antigo

 Queijo Serra da Estrela -  Käse zum Löffeln

Queijo Serra da Estrela ist ein portugiesischer Käse aus Schafsmilch, der cremig dickflüssig ist, sodass man einfach nur den Käselaib oben aufschneiden muss und den Käse dann herauslöffeln kann. So good! By the way, Queijo Serra da Estrela trägt das portugiesische Siegel für Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung. Die Schafsmilch stammt ausschließlich von den Rassen Bordaleira Serra da Estrela und Churra Mondegueira, die in der Gebirgsregion Serra da Estrela gehalten werden.

 

Kastanien an jeder Straßenecke

Wer schon einmal in Istanbul war, kennt wahrscheinlich die Kastanienverkäufer in der Innenstadt, das findet man in Portugal in den kälteren Jahreszeiten auch. Ein toller Snack ohne Schnickschnack, der aber niemals langweilig wird. 

Frisch gepresster Orangen

Große Liebe! Zwar ist das keine portugiesische Einzelheit, dennoch freut sich hier euer Portemonnaie. Im Gegensatz zu Deutschland ist frisch gepresster Orangensaft in Portugal günstig und kann wirklich überall gefunden werden. Egal wie klein ein Café oder eine Bäckerei frisch gepressten Orangensaft gibt es in 95% der Fälle. :)

 

Zwiebeln sind süß

In unserem Blogpost “Faults to avoid in Portugal” hatten wir bereits über die Salatkultur in Portugal gesprochen. Dabei bezieht sich unsere Enttäuschung nicht auf die einzelnen Zutaten SONDERN  auf die Einfachheit. Tomaten und Zwiebeln sind in Portugal nämlich der Hit!  Vor allem bei den Zwiebeln schmeckt man einen richtigen Unterschied. Die typischen Zwiebeln in Portugal sind nämlich wesentlich milder und süßer als die handelsüblichen Deutschen. Aus diesem Grund dürfen Zwiebeln in keinem Salat fehlen! Wahrscheinlich ist es auch der Grund, weshalb Frühlingszwiebeln kaum verbreitet sind.